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Reisebericht Namibia 2011

Von Sesriem nach Windhoek (Reisebericht Namibia-Rundreise)

Ursprünglich wollten wir die letzte Nacht in einem Chalet am Oanob Lake verbringen. Weil es uns im Windhoek Game Camp in der ersten Nacht so gut gefallen hat, haben wir uns umentschieden. Wir wollen nun über den Spreetshoogte Pass zurück nach Windhoek fahren. Der Spreethoogte Pass ist offziell immer noch gesperrt. In den Pass hat der Regen ein paar Rinnen gespült, aber ansonsten ist der Pass selbst problemlos zu befahren. Östlich vom Pass gibt es aber ca. 20 Pfützen. Zum Teil tief, sehr matschig und mit tief ausgefahrenen Spuren. Mit der Bodenfreiheit unseres Hilux aber kein Problem.
Im Windhoek Game Camp möchte abends Spotty der süße Hund der Managerin gern bei uns im Bett schlafen. Madame wirft ihn aber doch raus. Aber am Morgen ist er wieder da. Die Giraffen kommen am Morgen auch wieder vorbei und der Bulle lässt sich wieder anfassen und fotografieren. Die Rückgabe des Fahrzeugs läuft problemlos. Wir lassen uns zum Flughafen fahren. Dort stelle ich später fest, dass ich immer noch die Autoschlüssel habe. Nach Rücksprache mit der Autovermietung hinterlege ich diese am Flughafen an der Information.
Piste über den Spreetshoogte Pass ist gesperrt
Piste über den Spreetshoogte Pass ist gesperrt
Giraffenbulle im windhoek Game Camp
Giraffenbulle im windhoek Game Camp
Hi, Bruda!
Hi, Bruda! (1 Kommentar)
Von Windhoek nach Johannesburg fliegen wir mit einer der ganz neuen A330 von SAA. Am Heimatflughafen Johannesburg schafft SAA es nicht, einen Interkontinentalflug mit einer großen Maschine an einem vernünftigen Gate abzufertigen. Für die über 200 Passagiere bietet das Gate satte 10 Sitzplätze und wir steigen nicht über eine Brücke ein, sondern quetschen uns in einen Bus, der nach gefühlten 3 Stunden auch mal losfährt. Wir können im Flugzeug ein bißchen Sitze tauschen und haben am Ende eine 4er Reihe in der Mitte für uns,
so dass Sohnemann zwischen uns liegen kann. Madame wählt beim Frühstück das Interkontinental-Frühstück. Da gibt es auch Wurstscheiben. Ein Brötchen oder eine Scheibe Brot dazu gibt es nicht. Was genau macht man dann mit der Wurst? Die Tasse dekorieren? In den Joghurt schnippeln? Egal. Ich esse zum Frühstück diesmal Bratwurst mit Spinat....

Fazit

Alles was wir geplant hatten, haben wir nicht gesehen. Dafür haben wir Ungeplantes wie die Robbentour in Walvis Bay eingeschoben. Absolute Highlights waren der Hoanib und die Gegend um Purros. Der Etosha Nationalpark hat sicher eine höhere Tierdichte, aber durch den Mix aus wunderschöner Landschaft, Tierwelt, Abgeschiedenheit und Ursprünglichkeit ist das Kaokoveld um Einiges attraktiver. Wir werden versuchen in absehbarer Zeit noch einmal wieder zu kommen. Wer weiß, wie lange man als Individualtourist hier noch unterwegs sein kann. Es gibt Überlegungen, die Riviere für Individualtouristen ganz zu sperren und Teile des Kaokoveldes in exklusive Konzessionsgebiete für Luxus-Lodges umzuwandeln. Besonders schön waren auch das Tsondab Valley und das Sossusvlei mit Wasser.

Wenn man mit man mit einem kleinen Kind reist, dann wird es auch mal anstrengend und man verpasst eine Menge an Fotomotiven bzw. setzt Fotos nur suboptimal um, weil man die nicht vorhandene kindliche Geduld nicht zu sehr strapazieren will. Insgesamt war es aber wieder wunderschön, die Welt gemeinsam mit unserem kleinen Sohnemann zu entdecken. Wir würden das genau so wieder machen und können solche Reisen mit Kind nach wie vor nur empfehlen.
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