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Reisebericht Namibia 2011

Von Khowarib über den Huab zum Mowani Mountain Camp

Eigentlich wollten wir nun durch die Khowarib-Schlucht nach Kamanjab fahren. Gleich die erste Querung des Hoanib sieht aber ausgewaschen und übel aus. Nach den Erlebnissen der letzten Tage haben wir keine Lust, Mensch und Maschine heute wieder so zu quälen. Also wollen Richtung Brandberg fahren und da vielleicht noch 2 Tage im Huab und Ugab Rivier umher fahren. Ich hoffe sehr, irgendwo noch einmal Wüstenelefanten zu finden. Wir fahren erneut Richtung Twyfelfontein. Unterwegs sehen wir 2 Warane,
die jedoch ganz schnell im Gras verschwinden und kein schönes Foto ermöglichen. Ein paar Himbas stehen noch am Straßenrand. Die wollen unbedingt fotografiert werden. Wir können wieder mit unserem Fotodrucker punkten ;) Aber auch hier kann man den Verfall der Kultur sehen. Traditioneller Haarschmuck wird durch Plastikfetzen ersetzt. Traditionelle Armbänder werden durch die Plastikringe der Verschlüsse von 5-Liter-Wasserkanister ersetzt – also Müll.
Himbas an der C43
Himbas an der C43
Himbas an der C43
Himbas an der C43
Zebras nahe der C43
Zebras nahe der C43
Ich möchte auf dem Weg gern noch ein bisschen im westlichen Teil des Huab Rivier umherfahren. Tracks4Africa auf dem Navi kennt einen Weg von der C39 zum Huab-Rivier. Den Weg scheint seit 5 Jahren niemand mehr gefahren zu sein und er ist einfach extrem übel - mit das Übelste was ich je gefahren bin. Der maximale Böschungswinkel des Toyota Hilux reicht für diese Piste nicht und ich muss teilweise alle 30 Meter aus dem Auto springen und mit etwas Geröll erst einmal eine halbwegs befahrbare Piste zusammen bauen. Wer nach uns die Piste fährt,
findet sie nun also in einem besseren Zustand vor ;) Das Ganze ist eine einzige Qual für Mensch und Maschine. Wie immer, wenn ich angespannt und genervt bin, vergesse ich das Fotografieren. Kein fotografisches Beweismaterial verfügbar. Später fahren wir noch etwas im Huab umher. Der ist wieder schön, aber auch wieder komplett tierfrei. Zum Übernachten wählen wir die Campsite des Mowani Mountain Camp. Am Eingangstor begrüßt uns Heinrich – ein lustiger Vogel der einfach extrem gute Laune verbreitet. Wir nehmen Campsite No.3.
Im Huab-Rivier
Im Huab-Rivier
Offrroad im Huab-Rivier. Etwas sandig aber insgesamt einfach zu fahren.

 

Sohnemann im Fußabdruck eines Wüstenelefanten
Sohnemann im Fußabdruck eines Wüstenelefanten
trockener Flus = Trockenfluss
trockener Flus = Trockenfluss
Dusche des Mowani Mountain Camp
Dusche des Mowani Mountain Camp
Blick von der Campsite auf das Huab Rivier bei Sonnenuntergang
Blick von der Campsite auf das Huab Rivier bei Sonnenuntergang

Mowani Mountain Camp (Campsite)

Die Begeisterung anderer für diese Campsite können wir nicht ganz nachvollziehen. Der Blick auf das Huab-Rivier ist schön, aber die Campsite nicht sehr sauber und das Plumpsklo in einem ekligen Zustand. Kalte Duschen sind bei 15° Außentemperatur auch nicht so verlockend. Eine Eimerdusche zum Selbsterwärmen des Wassers gibt es nicht.
Preis-/Leistungnote: 4
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